Ihr seid verlobt. Vielleicht habt ihr es schon allen erzählt, vielleicht behaltet ihr die Neuigkeit aber auch noch ein bisschen länger für euch. Es herrscht Aufregung, ihr könnt den Ring gar nicht aus den Augen lassen, und früher oder später stellt sich die Frage: Wo fangen wir an?
Bevor ihr Tabellenkalkulationen öffnet oder Termine vereinbart, nehmt euch Zeit, diesen Moment zu genießen. Es stehen noch viele Entscheidungen an. Ihr müsst sie nicht alle schon diese Woche treffen.
FANGT MIT EUCH BEIDEN AN
Nehmt euch doch vielleicht bei einem Glas Champagner einen Abend Zeit, um darüber zu sprechen, wie ihr euch eure Hochzeit vorstellt. Stellt euch vor, ihr seid schon dort: Wie sieht die Szene aus? Tanzt ihr, während euch Konfetti ins Gesicht fällt, heißt ihr die Gäste in einem eleganten Ballsaal willkommen oder genießt ihr ein Abendessen mit euren engsten Freunden?
Sprecht darüber, worauf sich jeder von euch am meisten freuen würde. Das kann die Zeremonie sein, das Essen, die Musik oder einfach die Tatsache, dass alle, die ihr liebt, an einem Ort versammelt sind. Diese Gespräche helfen euch zu verstehen, worauf ihr eure Aufmerksamkeit richten solltet, wenn die Entscheidungen komplexer werden.
ENTSCHEIDEN SIE, WAS SICH FÜR SIE ANGENEHM ANFÜHLT
Ihr Budget gibt diesen ersten Ideen eine praktische Grundlage. Aber treffen Sie keine voreiligen Berechnungen. Bei den verschiedenen Anbietern gibt es unterschiedliche Optionen und die unterschiedlichsten Kosten.
Ihr braucht noch keine genauen Zahlen für jedes Detail. Beginnt mit einem Gesamtbetrag. Es ist hilfreich, eure Prioritäten festzulegen, aber lasst etwas Spielraum für unerwartete Kosten. Wenn euch die Fotografie besonders am Herzen liegt, plant sie frühzeitig ein. Wenn eine bestimmte Tradition für einen von euch beiden keine große Bedeutung hat, könnt ihr sie weglassen oder ihr einfach keine große Bedeutung beimessen.
DENKEN SIE GEMEINSAM ÜBER IHRE GÄSTE UND DEN RAHMEN NACH
Eine erste Gästeliste hilft Ihnen dabei, die Größe der benötigten Location einzuschätzen, und muss zudem mit Ihrem Budgetplan vereinbar sein. Eine Hochzeit mit 200 Gästen kostet mehr als eine mit nur 50 bis 100 Gästen. Es kann sich dabei um einen groben Entwurf handeln, doch der Unterschied zwischen vierzig und hundert Gästen wird viele Entscheidungen beeinflussen.
Sobald Sie eine ungefähre Gästezahl und eine bevorzugte Jahreszeit festgelegt haben, können Sie sich nach Veranstaltungsorten umsehen, die Ihnen gefallen. Achten Sie dabei nicht nur auf das Aussehen des Ortes, sondern überlegen Sie auch, wie der Tag dort ablaufen würde. Wo würden die Gäste ankommen – gibt es einen Parkplatz? Was passiert, wenn es regnet? Können sich ältere Verwandte bequem bewegen? Gibt es genügend Platz für die Trauung, sei es in einer Kirche oder im Rahmen einer symbolischen Zeremonie?
FINDEN SIE MENSCHEN, DENEN SIE VERTRAUEN
Sobald der Veranstaltungsort und der Termin feststehen, können Sie damit beginnen, die Menschen auszuwählen, die Ihre Feier zu etwas Besonderem machen werden. Fotografen, Floristen, Caterer und Musiker tragen alle dazu bei, Ihren Tag zu einem besonderen Erlebnis zu machen.
Schauen Sie sich ihre Arbeit an, aber achten Sie auch auf Ihre Gespräche. Hören sie Ihnen zu? Sind ihre Antworten klar? Fühlen Sie sich wohl dabei, Fragen zu stellen? Eine gute Kommunikation erleichtert die Planung und hilft Ihnen, Entscheidungen mit Zuversicht zu treffen.
LASS DEM TAG RAUM ZUM ATMEN
Je näher die Hochzeit rückt, desto wichtiger ist ein gut durchdachter Zeitplan, damit jeder weiß, wann er wo sein muss. Plant genügend Zeit für die Anfahrt, Glückwünsche und die kleinen Pausen ein, die leicht übersehen werden – besonders für euch beide als Paar. Ihr werdet euch nach der Trauung sicher einen Moment zu zweit wünschen, eine Gelegenheit zum Essen und Zeit, um mit euren Gästen zu sprechen.
Ein Hochzeitsplaner kann Sie bei diesen Vorbereitungen begleiten und den Tag selbst koordinieren, damit Sie die Zeit vom „Ja“ bis zum „Ja, ich will“ in vollen Zügen genießen können.
